Verbania

Die besten Unterkünfte in Verbania am Lago Maggiore:

Locanda Chi Ghin in Verbaniaeine Traum-Aussicht.

Nur 4 km vom Ufer des Lago Maggiore entfernt liegt das familiengeführte Hotel Locanda Chi Ghinn im Zentrum von Bee. Freuen Sie sich auf eine Bar und ein Restaurant, dessen Terrasse mit einem Panoramablick auf den See verzaubert. Alle Zimmer im Chi Ghinn Hotel blicken auf den See. Zur Ausstattung aller Unterkünfte gehören ein LCD-TV, kostenloses WLAN und ein eigenes Badezimmer. Ein kontinentales Frühstück wird jeden Morgen serviert, während Sie zum Abendessen italienische Küche genießen. Dazu erwarten Sie eine Sonnenterrasse, ein Fahrradverleih und Informationen zu Wanderrouten. Der Name des Chi Ghinn leitet sich ab von einem alten Ausdruck mit der Bedeutung „Ich war hier“. Als die Locanda im 19. Jahrhundert renoviert wurde, fand man diesen Spruch auf einem Zettel des Architekten. Nach nur 150 m gelangen Sie zur nächstgelegenen Bushaltestelle mit Verbindungen nach Verbania. Hier werden Bootsfahrten über den See angeboten. Den Golfclub Pian Di Sole erreichen Sie in 10 Fahrminuten. Laut Bewertungen bietet diese Unterkunft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Verbania. Im Vergleich zu anderen Unterkünften in dieser Stadt bekommen Gäste hier mehr für ihr Geld.

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Verbania ist in erster Linie ein Zusammenschluss der Gemeinden Fondotoce, Suna, Intra und Pallanza. Der Name Verbania wurde geschaffen, um sich stärker im Konkurrenzkampf mit Stresa und Baveno zu positionieren. Verbania ist damit die einwohnerstärkste Stadt am Lago Maggiore. Von Westen gesehen liegt Fondotoce an der Mündung des Toce direkt am Naturschutzgebiet ‚Riserva Naturale di Fondo Toce‘. Das kleine Dorf an der Straße ist nicht mehr als ein Ausgangspunkt für die Ausflüge zum Lago d’Orta, ins Val Grande oder zum Lago di Mergozzo.

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Folgt man der stauanfälligen Straße (34) nach Verbania (unbedingt die Uferstraße wählen), trifft man zunächst auf den kleinen Ort Suna am Fuße des Monte Rosso: die hübsche Promenade, die bunten Fassaden der ersten Häuserreihe und die Restaurants liefern ein schönes Fotomotiv. Malerisch liegt die kleine Kirche Fabiano und Sebastiano aus dem späten 12. Jahrhundert. Suna hat ein eigenes Strandbad mit Swimmingpool.

Pallanza
Hinter Suna erreicht man bald Pallanza, einen eleganten Ort mit hinreißenden Häusern, die heute teilweise als Hotel genutzt werden. Pallanza ist bekannt für seine herrschaftlichen und reich verzierten palastähnlichen Häuser; alles wirkt renoviert und aufgeräumt. Vom mächtigen Schiffsanleger startet man optimal zu den borromäischen Inseln, die Isola Madre ist quasi nur einen Katzensprung entfernt. Hier am Hauptplatz Pallanzas (Giuseppe Garibaldi) führt eine der schönsten Einkaufsgassen (Via Ruga) zum Pallazzo Dugnani mit dem Museo Paesaggio, das zahlreiche Kunstwerke des Bildhauers Troubetskoy und anderer Künstler aus dem 16. und 17. Jahrhunderts zeigt. Troubetskoy stand im übrigen auch für das Cadorna-Mausoleum am Ufer unten Pate. Das riesige Denkmal ähnelt ein wenig dem Völkerschlachtdenkmal von Leipzig, wahrlich nur nicht ganz so groß. Genau gegenüber des ‚Palazzo‘ versteckt sich übrigens eine der besten Konditoreien der Gegend, die Pasticchini vom Feinsten anbietet (entsprechend groß ist der Andrang).

An der Piazza Giovanni XXIII steht die Kirche San Giuseppe mit schön erhaltenem und frei stehenden Campanile, einige Schritte in Richtung See folgt die Chiesa di San Leonardo, schön eingerahmt von renovierten Stadthäusern. Für Kunsthistoriker interessanter ist die weit vom Geschehen entfernte Chiesa di Campagna in der Via Antonio Azari. Die Kirche steht in einer Linie mit den Gotteshäusern in Brissago und Cannobio, die alle über über eine achteckige-Kuppelkonstruktion verfügen. Zu erwähnen auch die Chiesa di San Stefano in der Nähe der Piazza Rosario.

Folgt man der Uferstraße, die ab dem kleinen Fischerhafen zur Fußgängerzone wird, erscheint schnell die kleine Isola di San Giovanni, die in Privatbesitz ist. Kurze Zeit später genießt man an der Punta della Castagnola den Blick auf den gesamten mittleren See. Nach weiteren 1 000 m erreicht man einen der schönsten und prächtigsten botanischen Gärten weltweit, die Anlagen der Villa Taranto. Nach einem Unwetter 2012 schwer zerstört, wurde der Garten wieder aufgebaut und strahlt in altem Glanz – ein absolutes Muss am Lago Maggiore. Weiter geht es an der Promenade an kleineren Strandpassagen vorbei bis an die Ortsgrenze von Intra mit den massiven Schiffsanlegern für die Autofähre und die anderen Ausflugsschiffe.

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Intra
Intra ist der größte Ort von Verbania, Wegbereiter dafür war die rasante Entwicklung der Industrie im 19. Jahrhundert. Handwerk, Textil und Papier waren die Zugpferde für den wirtschaftlichen Aufschwung. Wenn man mit dem Schiff anreist, spitzelt eine Rundkuppel aus dem Häusermeer hervor, doch was ist das für ein Gebäude? Die grobe Richtung zur Kuppel nicht verlierend, betritt man auf Höhe der Statue zu Ehren Emanuele II die Altstadt. Vorbei an sehenswerten Geschäften schlängelt sich die wirklich gute Ladengasse weiter nach oben. Nach einigen hundert Metern eröffnet sich schließlich der Blick auf ein beeindruckendes Bauwerk, die Basilika San Vittore. Der Kirchenbau dominiert den großen Platz, einige Passanten sitzen in einem netten Café in Sichtweite. Sehenswert ist auch der Rest der Altstadt von Intra mit ihren interessanten Prachthäusern wie dem Palazzo delle Beccherie oder dem Palazzo del Pretorio. Auch zahlreiche Touren in die Landschaft des unteren Val Grande mit Hunderten Kilometern Wanderweg haben hier ihren Anfang; lohnenswert ist ebenfalls der Gipfel des nahe gelegenen Monte Cimolo (953 m) mit einem schönen Blick auf die borromäische Bucht.

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Chiesa di Campagna
Die Kirche in Pallanza entstand ursprünglich im 13. Jahrhundert in romanischem Stil, Anfang des 16. Jahrhunderts wurde sie dann von Giovanni Beretta aus Brissago umgebaut. Nur der für Italien so typische Glockenturm (Campanile) erinnert noch an den ursprünglichen Bau. Charkteristisch für die Region ist der elegante achteckige-Kuppelbau, den man auch von den Kirchen in Brissago und Cannobio kennt (s. S’en 84 u. 120). Im Innern stammt nur die Freske der Madonna delle Grazie aus den Anfängen des Kirchenbaus, sehenswert sind die Gemälde des Malers Camillo Procaccini aus Bologna. Die Kirche liegt etwas abseits der Touristenströme in der Via Giuseppe Azari 105 in einer kleinen Grünanlage.