Lesa und Meina

Für einen kurzen Halt eignet sich Lesa am nördlichen Ende einer großen Landzunge, die allerdings mit Privatgrundstücken verbaut ist. Zu sehen ist eine alte Pfarrkirche, zur Rast laden die wenigen Restaurants entlang der Uferpromenade ein. Nur kleine Strandabschnitte sind öffentlich. Das ‚Piscina‘ liegt mitten darin und verfügt über ein großes Schwimmerbecken, Tennisanlagen, etc. Auf der anderen Seite der Landzunge liegt Solcio mit kleinem Dorfkern am Wasser, daneben finden sich die Werft und der Campingplatz.

Der Ort bietet insgesamt fünf Kirchen, ein Museum zu Ehren Manzonis (Museo Manzoniano in der Via alla Fontana, 18) und zwei Palazzi. Vom ‚Castellaccio‘ ist allerdings nicht mehr so viel zu erkennen, obgleich es als Sehenswürdigkeit geführt wird. Infos im Rathaus (Via Portici, 2. 28040 Lesa). Attraktiv ist die Umgebung um Comagna und Calogna im bergigen Hinterland des Vergante, wie der Streifen zwischen Meina und Baveno genannt wird. Eine interessante Tour geht von Comnago aus, wo eine Wandertafel mit einigen Tourenvorschlägen steht. Am besten fotografiert man diese ab, um später jederzeit mit Hilfe der Digitaltechnik darauf zugreifen zu können. Die Strecke von Comagna auf den Monte St. Croce, den Motta Rossa und zurück über die Kapelle St. Caterina ist mit knapp 3 h eine mittlere Tour ohne große Anstrengungen, da die Anstiege nur von kurzer Dauer sind. Die in einigen Tourbeschreibungen versprochene Aussicht vom Gipfel des Motta Rossa ist allerdings nicht mehr möglich, da der lokale Golfclub eine Handvoll exklusivster Häuser an den Berg gesetzt hat. Sehr schade! Weitere Touren auch unter www.comune.lesa.no.it.

Zwischen Lesa und Meina liegt die sehenswerte Villa Faraggiana mit ihrer neoklassischen Fassade. Das ganze Anwesen wurde meisterlich erbaut und diente dem gleichnamigen Politiker um die Jahrhundertwende als Feriensitz. Heute werden hier Hochzeiten gefeiert. Das in der Villa ansässige zoologische Museum ist eher etwas für ‚Insider‘. Meina selbst zeigt sich weitgehend verschlossen, der Ortskern liegt oberhalb der Uferstraße, zum See gibt es fast ausschließlich Privatbesitz. Am nördlichen Ortsanfang links ein Restaurant in einem markanten Gebäude am See, das aussieht wie ein Bahnhof am Wasser (mit Terrasse). Am südlichen Ortsende ist eine größere Hotelanlage mit kleinem Hafen. Meina hat, verteilt auf die Gemeinde fünf Kirchen, von denen mindestens die Chiesa Parrocchiale di Santa Margherita und die Chiesa Parrocchiale di Santa Maria Assunta einen Besuch wert sind. Sehenswert ist auch der Palazzo Municipale aus dem 18. Jahrhundert (Piazza Carabelli, 5). Infos unter www.comune.meina.no.it.