Ascona

Provinz Tessin | Bezirk Locarno | Einwohner 5 450 | Vorwahl 091 | GPS 46.161523,8.778023

Fremdenverkehrsamt In der Viale B. Papio 5 (ca. 300 m vom See) befindet sich die Touristinformation von Ascona. Ente turistico Lago Maggiore – Ascona Viale B. Papio 5. 6612 Ascona. T +41 (0)848 091 091. www.ascona-locarno.com. Öffnungszeiten Montag – Freitag 9-18 Uhr, Samstag und Feiertag 10 bis 18 Uhr und Sonntag 10 bis 14 Uhr. Municipio di Ascona (Rathaus) Piazza San Pietro. 6612 Ascona. T +41 (0)91 7598000. www.locarno.ch.

Ascona besitzt eine der schönsten Seepromenaden der Region, sie führt von der Altstadt (Via Borgo) kommend über die langgestreckte Piazza Giuseppe Motta zur Via Albarelle mit kleinem Park. Leider endet der Weg vor dem ersten Hotel, das direkt an den See stößt. Zahlreiche mit bunten Fassaden und Pflanzenschmuck verschönerte Häuser ziehen sich die malerische Bucht entlang, buschige Platanen bilden den Abschluss zum See. Für den ein oder anderen ein Ärgernis, ist der Blick auf den Maggiore doch ‚ein wenig‘ eingeschränkt. Ein Gastbetrieb nach dem anderen buhlt um die Gunst der Besucher, dabei herrscht eine geheimnisvolle Ruhe. Auch die Motoren der Schifffahrt laufen innerhalb der 300 m-Linie nur mit Halbgas. Ist Ascona ein Kurort? Ja ist es! Ascona ist folglich ein Urlaubsort, der die Bedürfnisse seiner Besucher (und seiner Einwohner) bis ins letzte Detail respektiert. Die Verantwortlichen wissen genau, wie ein Urlaubsort auszusehen hat. Ascona war ursprünglich ein Fischerdorf, heute ist es ein nach Fischerdorf aussehender mondäner Urlaubsort für eher wohlhabendere Reisende. Im autofreien Teil des alten Dorfkerns rund um die Pfarrkirche finden sich Designerläden, feine Modegeschäfte, Galerien und Museen. Sogar die Sportbootfirma Riva hat hier eine Niederlassung; meist ziert eines der eleganten Boote den Bürgersteig vor dem Laden. Weitere Spitzen-Beispiele der Edel-Mahagoniboot-Bauer finden sich im kleinen ehemaligen Fischerhafen am westlichen Ende des ‚Lungolago‘, wo auch die wichtigsten Barbetreiber ihre Lounge-Landschaften aufgebaut haben. Gegen allzu große Hitze wird Wasser versprüht, was vielen aus Lebensmittelläden bekannt ist, wo auf diese Weise Obst und Gemüse frisch gehalten werden. Doch ok, die Show muss weitergehen. Echte Abkühlung versprechen die Strandbäder im östlichen Teil der Stadt, die sich bis zum Mündungsgebiet der Maggia hinziehen. Das Wasser ist allerdings aufgrund des Ticino-Zuflusses, der auch im Sommer Mengen an sauberem Gebirgswasser zuführt, mitunter sandig – wenn auch recht erfrischend. Ein Stück dahinter liegt der örtliche Golfclub mit dem Namen ‚Patriziale‘. Nur geübte Spieler mit Mitgliedschaft der Golf Union haben Zutritt. Die 18-Loch-Anlage gibt es bereits seit 1925 und gehört zu den angesehensten in der Schweiz. Direkt in der Nachbarschaft liegt das ehemalige Aerodromo Silvio Medicino, wo im Sommer ein großes CSI-Reitspektakel stattfindet. Hier nimmt auch alljährlich im August das kulinarische Fest ‚Gusta il Borgo‘ seinen Anfang.

Auf der anderen Seite strahlt der Monte Verità immer noch (oder vielleicht wieder) so etwas wie einen Hauch von Freiheit und Widerstand aus, alles geboren aus den Ereignissen, die sich vor gut 100 Jahren hier zugetragen haben. Nicht weit vom Ortskern findet der Besucher vieles noch so vor, wie es verlassen wurde. Nach relativ kurzer Zeit war der Traum von Utopia gestorben und erst heute wird in bescheidenem Rahmen an die Vergangenheit angeknüpft. Das vom Bauhaus-Stil geprägte Hotel, das Teehaus und der Park lassen den einen oder anderen bedächtig innehalten. Heute ist der Monte Verità auch ein Kongresszentrum mit offenen Türen für alle gesellschaftlichen Strömungen, das einen Rahmen schaffen möchte für die Auseinandersetzung mit den Problemen und Gedanken unserer Zeit.

 

Feste und Veranstaltungen

Im August,  – reizvoll für viele Touristen -, findet seit 2 Jahren das sog. ‚Gusta il Borgo‘ statt. Auf einer ca. 9 km langen, gut ausgeschilderten Strecke werden dem Wanderer typisch regionale Produkte meist kulinarischer Art angeboten. Start- und Zielpunkt ist der alte Flugplatz in Ascona. Teilnehmer melden sich rechtzeitig im Juli auf der Internetseite www.amisdalaforcheta.ch an und bekommen für 50 CHF den Streckenplan, das Probierglas und andere notwendige Utensilien. Wichtigste und international bedeutsamste Veranstaltung ist allerdings das Festival ‚Jazz Ascona‘ im Juni, bei dem auf Bühnen entlang der Uferpromenade viele namhafte internationalen Musiker auftreten. Jedes Jahr bietet der Veranstalter ein außerordentliches musikalisches Programm: über 150 Konzerte in neun Tagen, Brassband-Paraden, feurige nächtliche Jamsessions, Begegnung mit Musikern, Video-Projektionen, Stände mit Jazzfan-Artikeln, etc. Ende August dann lassen die ‚Settimane musicali‘ (Musikfestwochen) die Saison mit klassischer Musik langsam ausklingen. Spielorte sind hauptsächlich die Kirchen Collegio Papio in Ascona und San Francesco in Locarno. Infos unter www.settimane-musicali.ch.

 

Sehenswürdigkeiten

Zunächst besichtigt man die Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo mitten im Zentrum des alten Dorfes. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und seitdem oftmals verändert und ergänzt. Im Inneren sind die Gemälde von Giovanni Serodine (Schüler von Caravaggio) zu bewundern, die die Krönung der Jungfrau Maria, die Söhne des Zebedäus und Jesus in Emmaus zeigen. Ganz in der Nähe der Kirche steht die wunderbare Casa Borrani-Serodine, die deutlich aus den übrigen Häuserfassaden herausragt. Serodines Bruder – Giambattista – hat das Haus mit sehenswerten Stuckdekorationen versehen. Über die Via delle Capelle gelangt man zum Oratorium der Heiligen Fabiano und Sebastiano, wo ein kleines Pfarrmuseum untergbebracht ist. Von den vier Burgen, die einst in Ascona standen, ist kaum mehr etwas zu erkennen. Lediglich ein Teil des Hotel Castello am Ende der Promenade ist von historischer Bedeutung.

Das Collegio Papio

Ursprünglich wurde das Collegio 1585 von Erzbischof Karl Borromäus in Auftrag gegeben, der damit der Reformationsbewegung aus dem Norden entgegenwirken wollte, Bald nahmen die Jesuiten ihre Seminararbeit auf. Grundstück und einen Teil des Geldes stammten von Bartolomeo Papio, der seinen Besitz in Ascona aufgab. Neben der Kirche Santa Maria della Misericordia entstand später ein Neubau, seither erreicht man das Collegio über eine schöne Allee; Kreuzgang, Atrium und Studierzimmer liegen reich verziert im Zentrum der Anlage. Heute beinhaltet das Kollegium eine Schule mit Internat für Jungen und Mädchen. Die äußerlich schlichte Kirche steht in der Regel offen (7 bis 21 Uhr). Im Inneren befinden sich zahlreiche Kunstwerke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, einige schöne Holzarbeiten.

 

HINTERGRUND | Der Monte Verità

Der Monte Verità ist ein Berg in der Nähe der Stadt Ascona im schweizerischen Kanton Tessin unweit des Lago Maggiore. Im Deutschen wird der Monte Verità auch der „Wahrheitsberg“ genannt. Im 20. Jahrhundert siedelte sich dort eine Kolonie mit vielen namhaften Künstlern an, die als Begründerin der alternativen Bewegung galt. Der Hügel wurde zum Zentrum einer neuen Lebenshaltung und zog immer mehr Künstler, Anthroposophen, Psychoanalytiker und andere Sinnsuchende an. Darüber hinaus bot der Monte Verità auch einen Rückzugsort für politisch anders Denkende in Zeiten autoritärer Regime.

Die Gründung der Kolonie

Die beiden deutsch-österreichischen Brüder Karl und Gustav Arthur Gräser sowie der Belgier Henri Oedenkoven und die Münchnerin Ida Hoffmann zählen zu den Gründungsmitgliedern der Kolonie auf dem Monte Verità. Hoffmann und Oedenkoven erwarben das Grundstück auf dem Hügel und gaben ihm seinen heutigen Namen. Während die beiden eine Naturheilanstalt und eine Kolonie für Vegetarier planten, wollten die Brüder Gräser eher eine Aussteiger- und Liebeskommune errichten. Letztlich lebten in der Kolonie Anhänger beider Bereiche zusammen. Bald schon versammelten sich immer mehr Menschen am „Wahrheitsberg“. Bekannt wurden vor allem die Sommerkurse im Ausdruckstanz (auch „German dance“ genannt), die der ungarische Tänzer Rudolf von Laban anbot. Ungestört entwickelte sich eine Kolonie, die ideale Voraussetzungen für einen alternativen Lebensstil fernab der regulären Gesellschaftsformen bot. Von den umliegenden Gemeinden wurden die Alternativen gedultet. In dieser Zeit kamen auch viele Dichter, Philosophen und Künstler zum Monte Verità, darunter Ernst Bloch, Max Weber oder Hermann Hesse. Letztgenannter ließ seine hier gemachten Erfahrungen in den Roman „Demian“ einfließen.

Die weitere Entwicklung seit den 20er-Jahren

Im Jahr 1926 ging der Berg in den Besitz des deutschen Bankiers Eduard von der Heydt über. Er ließ dort drei Jahre später ein Hotel im modernen Bauhausstil durch den Architekten Emil Fahrenkamp errichten. Nach dem Bau des Hotels kamen Menschen aus der ganzen Welt zum Monte Verità, darunter auch andere Künstler und Architekten des Bauhaus, wie Feininger, Gropius oder Breuer. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Entwicklung der Künstlerkolonie kurzzeitig. In den sechziger Jahren ging der Hügel schließlich in den Besitz des der Schweiz über, bevor er Ende der siebziger Jahre eine erneute Blütezeit erlebte. Nach einer Ausstellung, die der Schweizer Harald Szeemann entwarf und die ein großer Erfolg war, wuchs das Interesse an der ehemaligen Kolonie wieder. Szeemann hatte den Monte Verità zu einem Gesamtkunstwerk erhoben, der die alternative Szene nach wie vor stark anzog.

Der Monte Verità heute

Seit dem Jahr 1990 gibt es auf dem Monte Verità ein internationales Tagungszentrum in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, das „Centro Stefano Franscini“ – kurz CSF. Hier werden jedes Jahr Konferenzen namhafter Wissenschaftler sowie eine Reihe kultureller Veranstaltungen durchgeführt. Seit 2006 gibt es auf dem Berg außerdem einen Teepark, in dem Seminare abgehalten werden und Teepflanzen erworben werden können. Daneben findet sich auf dem Monte Verità heute ein Museum. Die frühere Vegetarierkolonie, eine große Anzahl an Ausstellungsstücken, die großzügigen Parkanlagen sowie die Gebäude stehen zur Besichtigung zur Verfügung. Harald Szeemanns Ausstellung wird nach einer Neugestaltung ebenfalls wieder zu sehen sein.

INFO | Fondazione Monte Verità Via Collina 84. CH-6612 Ascona. T +41 (0)91 7854040. www.monteverita.org. Interessierte Besucher übernachten gerne im besonderen Umfeld des Hotels, das im neu renovierten Gebäude zuhause ist. Wer die Geschichte des Ortes nicht kennt, ist von der Schlichtheit der Inneneinrichtung überrascht. Interessant sind das Museum und die Führungen. Unter den Namen ‚Experimente in Kunst und Leben‘, ‚Japanische Teekultur und Teezeremonie‘ oder ‚Wanderung zu Orten der Kraft‘ werden Führungen mit unterschiedlichen Inhalten angeboten (Dauer ca. 90 – 110 min.; ab 18 CHF).

Empfehlenswerte Ausflüge: Brissago-Inseln (s. S. xyz), Monte Verità (s. S. xyz), Bergtäler Centovalli (s. S. xyz) und Vallemaggia (s. S. xyz).

Sport und Freizeit

Neben den üblichen Wassersportangeboten ist der Golfplatz von Losone eine echte Überraschung. Er ist zwar künstlich angelegt, doch wirkt die ganze Szenerie sehr harmonisch und natürlich. Der Flusslauf dient letztlich der Bewässerung der Anlage, das Wasser dazu wird aus dem Grundwasser gepumpt. Unzählige Findlinge zieren die Greens, sie sind bei den Erdarbeiten ans Tageslicht gekommen. INFO | Golfe Gerre Losone Casella Postale 961. 6616 Losone. T +41 (0)91 7851090. www.golflosone.ch.

Seit 2001 besitzt Ascona einen Poloclub. Einmal jährlich (Juli) veranstaltet dieser den Polo Cup Ascona, wobei sechs internationale Teams diesem über 2 000 Jahre alten Sport nachgehen. Interessant für alle, die Polo noch nicht kennen. INFO | Polo Club Ascona Sedime Aeroporto. 6612 Ascona. T +41 (0)79 55962. www.poloclubascona.ch.

Wanderungen

In der Touristen-Info liegt eine Broschüre mit zahlreichen Themenwanderungen aus: ‚Sentieri Tematici‘. Darin sind einige Touren beschrieben, die von Ascona aus gegangen werden können: Beispielweise der Skulpturenweg oben am Monte Verità (0,5 h) oder die Uferwanderung über Locarno nach Tenero (3h). Landschaftlich reizvoll ist ein Ausflug ins Vallemaggia (s. auch S. xyz) mit unendlichen Wandermöglichkeiten. Wer im Tal bleiben möchte, wandert von Maggia den Fluss hinunter bis zur Ponte Brolla. Die 10 km schafft man in ca. 3,5 h. Per Bus geht es zurück zum Ausgangspunkt (Wanderung auch in entgegengesetzter Richtung möglich). In Maggia befindet sich auch das Infozentrum des Tals.

Strände und Seebäder

Das öffentliche und kostenfreie Strandbad (Lido Ascona) liegt vorne an der Landspitze unmittelbar hinter bzw. entlang des Golfplatzes. Der langgezogene Kiesstrand bietet zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder. Tages- und Saisonkarten für Zusatzleistungen (Tretboote, Rutschen, Banana-Boat, etc.). Parkplätze, BeachLounge, Bademarkt etc. sind in Laufnähe. Im Sommer (Mitte Mai bis Ende September) täglich von 8.30 bis 1 Uhr geöffnet. Weiter nördlich bis zum Yachthafen folgen weitere kleinere und wilde Strandabschnitte.

Nachtleben

An den Sommerwochenenden ist der ganze Ort eine einzige Freilichtveranstaltung. Bis 23 Uhr kann man die lauen Nächte bei einem guten Essen oder einem Drink am See oder in der Altstadt genießen. Diskotheken: Club Seventy7 Via Moscia 2. www.clubseventy7.ch. Pix Club Via Aerodromo 3. www.pix-ascona.com. Musikbars/Restaurants: Delta Beach Lounge Via al Lido 82. www.deltabeach.ch. Crusoe (Lido Ascona) Via Lido 81. www.lidoascona.com. Giardino Lounge Via B. Papio 1. www.giardino-lounge.ch. La Cambüsa Via Contrada. Fontanelle 3. www.lacambusa.ch. Piccolo Bar Vicolo delle Olive 5. Seven Easy Lungolago. www.seven-ascona.ch. Pianobars: Al Torchio Contrada Maggiore. Borromeo Via Collegio 16. TIPP | Wer mehr möchte, besucht das Vanilla, einen der größten und angesagtesten Clubs der Gegend. Hier legen und legten viele der größten DJs auf, der Club ist unter erstklassiger Führung und seit Jahren der Inbegriff für gehobene Dance-Unterhaltung. INFO | Vanilla Club und Restaurant Via Cantonale/Riazzino. 6633 Lavertezzo. T +41 (0)91 8409162. www.vanillaclub.com.

Unterkünfte

Campingplätze (keine) Jugendherbergen Über das Hotel Ascona (Via S. in Croce 1, 6612 Ascona) lässt sich ein Gruppenhaus im Park des Monte Verità reservieren. Das Madonna delle Fontana ist für Gruppen bis 36 Personen geeignet. Jugendherberge Ascona Madonna della Fontana. T +41(0)91 7851515. www.jugendherberge-ascona.ch. B&B In Ascona findet man weniger B&Bs als in Locarno. Für preisbewusste Urlauber empfehlen wir die Casa Thuja Via Pancaldi Mola 31. 6612 Ascona. Gut ausgestattete Zimmer mit Balkon und nette Vermieter -nicht mehr so häufig in dieser Lage. T +41 (0)91 7915615. Hotel Ascona verfügt über fünf 5-Sterne-Hotels mit dem Besten, was es am Lago Maggiore zu finden gibt. Der 18 Loch-Golfplatz direkt am See spricht für sich. Hotel Rispo Scalinata della Ruga 4. 6612 Ascona. T +41 (0)91 791 31 64. Romantisch verträumtes Hotel im Zentrum der schönen Plätze nahe dem See. Preise ab 300 CHF (Mindestaufenthalt in der HS). www.hotelrispo.ch. Hotel Monte Verità Via Collina 84. 6612 Ascona. Eines der günstigsten Hotels am Fuße des Monte Verità. Im Bauhausstil errichtet, wirkt alles geradlinig und sachlich. Interessant mit Abstrichen. Hotel Giardino Via del Segnale 10, 6612 Ascona. Sehr schön eingerichtete Zimmer mit üppiger Außenanlage. www.giardino.ch.

Versorgung

In Ascona finden sich unzählige typische italienisch angehauchte Geschäfte für Mode, Porzellan, Schmuck und Spezialitäten. Rund um die großen Touristenpfade drängen sie sich regelrecht aneinander. Wochenmarkt ist am Dienstag. Entlang des Seeufers werden ganztägig die typischen Waren angeboten. Essen und Trinken Wer direkt am See ist, besucht das Ristorante Elvezia an Piazza G. Motta 15. Hier bekommt man typisch italienisches Essen mit Promenaden-Aufschlag. Grotto Baldoria Vicolo S.Omobono 9. 6612 Ascona. T +41 (0)91 7913298. Typisches dunkles und sehr originales Grotto direkt in Ascona. Einkaufen Das große Einkaufszentrum im Teilort Losone (Centro Mercato Cattori Via Emmaus 1. 6616 Losone) und ein paar kleinere Alimentari und Discounter versorgen die Urlauber mit dem alltäglichen Bedarf.

Medizinische Versorgung

Allgemeinärzte Bianda Tarcisio e Matthias Peter Via Collina 4. 6612 Ascona. T +41 (0)91 7805460. Zahnärzte Christiane Leonardi Via Borgo 55. 6612 Ascona. T +41 (0)91 7922526. Apotheken Ascona Viale Monte Verità 3. 6612 Ascona. T +41 (0)91 7912169. Centro Via Borgo 28. 6612 Ascona. T +41 (0)91 7911401. Altstadt Via Buonamano 2. 6612 Ascona. T +41 (0)91 7911309. Nächstes Krankenhaus (s. Locarno).

Was man noch wissen muss!

Im Ort gibt es rund um die Altstadt vier Parkhäuser/-plätze, die nur am Samstag und in der Hauptsaison (Dienstag=Wochenmarkt) überfüllt sind. Wochentags zu früher Stunde gibt es ausreichend freie Plätze. Das Abstellen eines Autos ohne Gebühr führt unweigerlich zu einem Ordnungsgeld, das in der Schweiz empfindlich hoch sein kann. 2008 hatte die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft unter Joachim Löw ihr Quartier im Hotel Giardino bezogen. Noch heute sind die Fußabdrücke der Spielerstars in einer bronzenen Skultpurenwand zu sehen. Trainiert hat die Elf im nahegelegenen ‚Centro sportivo‘ in Tenero. Ascona ist die am tiefsten gelegene Ortschaft der Schweiz. Trotzdem gehört der Kurort aufgrund seiner südlichen Ausrichtung zu den vom Klima begünstigten Plätzen Mitteleuropas. Am 19. März 1954 wurde in Ascona die erste genormte Minigolf-Anlage nach Plänen des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni eröffnet. Die Angaben dazu sind allerdings widersprüchlich, ein Jahr zuvor soll eine ähnliche Anlage in Locarno (Bosco Isolino) errichtet worden sein.